Die große Kuchenschlacht

Das können Sie nur in Nordschleswig erleben – und heutzutage auch nur noch an wenigen Orten: die große Nordschleswigsche Kaffeetafel. Niemand weiß genau, wie diese Tradition entstanden ist – und warum gerade in dieser Gegend. Doch sicher ist, dass die Nordschleswiger einen guten Appetit haben und gerne „etwas Süßes zwischen die Zähne“ bekommen. Doch „etwas“ ist in diesem Zusammenhang nicht ganz richtig. Auf dem Tisch stehen sage und schreibe 29 Sorten Kuchen, wenn sich im Den Gamle Kro jeden zweiten Sonntag im Monat die Türen zu dieser großen Orgie mit Kaffee und Kuchen öffnen.

Bei den Bezeichnungen für all diese Leckereien kommen auch Dänen ins Stocken, wenn sie nördlich des Kongeå leben. Doch sie nehmen gern auch längere Anfahrtswege in Kauf, um einmal die „Svedsketorte“ (Zwetschgentorte), „Pumler“ (Milchbrötchen), „Striftorte“ (Streifentorte), „Brødtorte“ (Brottorte), „Riskage“ (Reiskuchen), „Medaljer“ (Mandelgebäck), „Gode Råd“ (ausgesprochen wie „Rat“ mit laaaangem „A“) auszuprobieren. Ganz zu schweigen von „Pla‘kach“ (ein Brandteig), „Kikskach“ und „Stopkach“ – Sorten, die sehr gut sättigen, bevor man vielleicht zu feineren Dingen wie den französischen Waffeln übergeht. Doch im Den Gamle Kro steht bei der Nordschleswigschen Kaffeetafel, wenn sich die Tische biegen, niemand hinter den Gästen und kontrolliert sie. Und dazu gehört „Kaffee satt“. Und für Anfänger vielleicht eine kleine sprachliche und kulinarische Anleitung.

All dies wird im Den Gamle Kro geboten. Und alles ist hausgemacht.

Kaufen Sie Eintrittskarten für die Nordschleswigsche Kaffeetafel hier.